Kooperationsklassen

  • Arbeitsformen in Kooperationsklassen

    Lehrer und Beobachter:

    Einer der Pädagogen übernimmt die primäre Unterrichtsverantwortung, während die andere Person beobachtet.

    • für den Klassenlehrer eine große Chance seinen Schüler aus einer Perspektive zu sehen und Lernproblemen aufgrund der Beobachtungen besser begegnen kann 
    • Verhalten und Lernverhalten eines Schülers kann gezielt beobachtet werden

    Lehrer und Helfer:

    Einer der beiden Lehrpersonen übernimmt die primäre Unterrichtsverantwortung, die andere unterstützt die Schüler bei ihrer Arbeit, bei der Regulaqtion ihres Verhaltens, bei der Verwirklichung ihrer kommunikativen Absichten usw

    • Schüler erhalten zum Beispiel individuelle Zuwendung in der Stillarbeitsphase oder individuelle Hilfestellungen bei der Gestaltung der Partnerarbeit

    Stationsunterricht: 

    Der Unterrichtsinhalt wird in zwei Bereiche aufgeteilt. Es werden Gruppen gebildet, die von einer Person zur anderen wechseln, sodass alle Schüler nacheinander von beiden Lehrpersonen unterrichtet werden.

    • kann zum Beispiel in Lernwerkstätten realisiert werden
    • Kinder bearbeiten dabei Aufgaben an Stationen einzeln, mit dem Partner oder einer Gruppe und werden dabei von beiden Lehrpersonen betreut und unterstützt

     Parallelunterricht: 

    Jeder Lehrer unterrichtet eine Klassenhälfte, beide beziehen sich auf dieselben Lerninhalte.

    • Sonderpädagogin kann hier beispielsweise einen neuen Zahlenraum mit vielfältigeren Veranschaulichungshilfen und materialien einführen und somit gezielter auf die individuellen Lernprobleme der Kinder eingehen
    • es werden die Schüler der Klasse ausgewählt, die mit diesem Lernbereich momentan die größeren Schwierigkeiten haben

    Niveaudifferenzierter Unterricht: 

    Eine Lehrperson unterrichtet die Gruppe von Schülern, die den Unterrichtsstoff bewältigen können, die andere arbeitet mit denjenigen, die auf einem anderen Niveau operieren.

    • ist beispielsweise in Mathematik bei Sachaufgaben sinnvoll
    • während die eine Gruppe mehrgliedrige Aufgaben löst, rechnet die andere Gruppe einfachere, eingliedrige Aufgabenstellungen

    Zusatzunterricht:

    Eine Lehrperson führt die Unterrichtsstunde durch die andere bietet zusätzliches Material und differenzierte Hilfen für diejenigen Schüler an, die den Stoff nicht bewältigen können.

    • es werden beispielsweise zusätzliche Veranschaulichungshilfen und Materialien oder individuelle Erklärungen gegeben

    Teamteaching:

    Regelschullehrer und Sonderschullehrer führen den Unterricht mit allen Schülern gemeinsam durch. Das kann heißen, dass sie gemeinsam oder abwechselnd die Führung übernehmen.

    • wird zum Beispiel in offenen Unterrichtsformen umgesetzt
    • die einzelnen Unterrichtsphasen werden aufgeteilt und unterschiedlich gestaltet: zu dem Inhalt passende Wahrnehmungsförderung, Bereitstellung von zusätzlichen Lernhilfen oder ganzheitlicher Einstieg in das Thema

     

    Dieses Schuljahr unterstützen uns von der Frau Lotter von der Pestalozzischule Forchheim.