Nationaler Vorlesetag - hört mal zu!

November 28, 2021

Hört mal zu!

Hört mal zu! – Unter diesem Motto trafen sich am Freitag, den 19. November die Kinder zum weltweiten Vorlesungstag. Da aufgrund der aktuellen Lage keine externen Vorleser in die Schule eingeladen wurden, überlegten sich die Klassenlehrerinnen zwei ganz besondere Unterrichtsstunden für die Kinder. Sie suchten ihre Lieblingskinderbücher aus, um ihren SchülerInnen daraus vorzulesen.

Diese durften Decken, Kissen und Kuscheltiere mitbringen, um es sich beim Zuhören so richtig gemütlich zu machen. Aus allen angeboteten Büchern durften sich die SchülerInnen zwei heraussuchen, welche sie hören wollten.

Klick, klick – so beginnt „Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ (Uwe Kling). Ja was passiert wohl, wenn das Internet nicht geht, nicht nur im Haus, sondern in der ganzen Stadt, im ganzen Land, in der ganzen Welt. Tiffany findet den Tag am Ende eigentlich gar nicht so schlecht.

Im „Tagebuch einer Killerkatze“ (Anne Fine / Axel Scheffler), die paradoxerweise Kuschel heißt, liest man die katzenkomischen Tagebucheinträgen über das Leben einer Katze und was eine Killerkatze eben so macht … und ihre Besitzer auch.

„Drei sind keiner zuviel“ (Eulàlia Canal / Rocio Bonilla) meint der kleine Bär hat zu Treffen mit dem Murmeltier auch die Ente eingeladen. Dem Murmeltier passt das überhaupt nicht und es erklärt kurzerhand, der Bär und es selbst wären Geister und gar nicht zuhause. Aber dann steht doch tatsächlich ein Gespenst vor der Tür.

Die Walpurgisnacht mochte „Die kleine Hexe“ (Ottfried Preußler), wie alle anderen Hexen auf dem Blocksberg verbringen. Doch als sie trotz Verbot erwischt wird, muss sie alle Zaubersprüche auswendig lernen und versprechen eine gute Hexe zu werden. Na, das wird ein Abenteuer.

„Viele Grüße, deine Giraffe“ (Meguma Iwasa / Jörg Mühle), so endet der Brief einer Giraffe aus der afrikanischen Savanne, der letzten Endes seinen Weg zu einem Pinguin findet und der Beginn einer wunderschönen Brieffreundschaft wird.

Wer hat wohl Großmutters Kaffeemühle gestohlen? Natürlich „Räuber Hotzenplotz“ (Ottfried Preußler), dem Kasperl und Seppel sofort eine Falle stellen wollen. Dann kommt aber noch der böse Zauberer Petrosilius Zwackelmann dazu und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Wer kennt wohl „Zwei wie Gürteltier und Hase“ (Jeremy Strong)? Es sind zwei enge und doch ganz verschiedene Freunde, die lustige und tiefgreifende Gespräche über Käsebrote, die tägliche Notwendigkeit von Sport und Hobby sowie Kunststücke machende Kühlschrankreparateure führen.

„Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika“ (Oliver Scherz), kritzel Josha auf einen Zettel, bevor er und seine Schwester Marie nur mit einem kleinen Rucksack bepackt den Elefanten Abbu auf eine abenteuerliche Reise nach Afrika begleiten, um dort Abbus Verwandten zu finden.

Es waren zwei entspannte, ruhige und lustige Schulstunden, in denen die Kinder gebannt den Geschichten lauschten und hinterher großes Interesse an den Büchern zeigten. Fazit: Heute haben alle mal zugehört.

 

 

 

 

 

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