Deutschklasse

  • Ab dem Schuljahr 2013/14 wurde an der Martinschule eine Übergangsklasse eingerichtet. Im aktuellen Schuljahr nennt sich diese „Deutschklasse“.

    Diese ist für Kinder, die nicht oder kaum deutsch sprechen. Ziel ist es, den Schülern/-innen einen möglichst raschen Spracherwerb zu ermöglichen, um nach spätestens zwei Jahren in eine reguläre Grundschulklasse wechseln zu können.

    Momentan befinden sich sechs- bis zwölfjährige Schüler/-innen aus acht Nationen in der Deutschklasse. Diese kulturelle und sprachliche Vielfältigkeit stellt eine Bereicherung für den Unterricht dar. So begrüßen sich die Kinder jeden Morgen in ihrer Erstsprache. Auch neu zu erlernende Wörter übersetzen sie in diese, um eine Verbindung und vor allem Verknüpfung beider Sprachen herzustellen. Unterrichtet wird nach dem Lehrplan „Deutsch als Zweitsprache“. Die Themen richten sich nach jahreszeitlichen Gegebenheiten, aktuellen Ereignissen und den Bedürfnissen der Schüler/-innen. Neben diesen intensiven Wortschatzeinheiten mit Einblicken in die deutsche Sprachstruktur werden die Kinder differenziert im Lese-/Schreibprozess und in Mathematik je nach Leistungsstand unterrichtet.

    Zudem nimmt handlungsorientiertes Lernen eine große und wichtige Rolle ein. Jeder Inhalt wird mit praktischem Tun verbunden:

    Der Wortschatz „mein Kopf“ wurde beim Schnitzen von Kürbisgesichtern vertieft, die Wörter zu Backzutaten und Backutensilien wandten die Schüler/-innen beim Plätzchen backen an.